Fassadenbau und Fenstersystem
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Aufgabenstellung
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Die Nutzung des neu zu erstellenden Bürogebäudes für Statistik und Datenverarbeitung formuliert die Forderung nach intelligenter Lichtführung. Die maximale Nutzung des Tageslichtes und die Planung von optimierten, blendungsfreien Computerarbeitsplätzen sind Themen und Herausforderung an diese Fassadenkonzeption. Die Einbindung der energetischen Klimasteuerung in die Fassadenkonstruktion ergänzten die Komplexität in Planung und Ausführung. |
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Lösung
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Die technischen Anforderungen an die Fassade wurden durch ein Kasten-Fassadenfenstersystem gelöst. Die Umsetzung der 380 mm tiefen Klimahülle zum Einbau der Steuerungstechnik wurde durch hoch wärmedämmende Holz-Compoundprofile möglich.
Der energetisch wirksame Luftraum der Klimahülle wirkt als Wärme- und Durchströmungsspeicher zur solaren Wärmegewinnung. Lichtlenkung, Sonnenlamellen und Lüftungsflügel können in die vertikal verspringende Glasebenen integriert werden. Durch konsequente Ausnutzung der bauphysikalischen Eigenschaften von Holz konnte eine konstruktiv einfache und wärmeschutztechnisch sinnvolle Konstruktion realisiert werden.
Dieses komplexe Fassadensystem in Holz-Glas konnte nur durch die bauphysikalischen Werkstoffeigenschaften von Holz und der technisch präzisen Bearbeitung des Materiales realisiert werden. Die technische Anmut der Klimafassade steht im spannungsvollen Wechselspiel zum natürlichem Werkstoff Holz.
Ausgeführte Arbeiten
Holz-Glas-Fassade
Objektdaten
Objekt
Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Außenstelle, Schweinfurt
Bauherr
Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Außenstelle, Schweinfurt
Architekt
KM+ Architekten, Kuntz, Manz und Eckenweber, Würzburg
Realisation
1998
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